Presseberichte zu unseren Projekten
2012
Kritik des "Murnauer Tagblatts" vom 07./08.01.2012 zur Lesung "Wilde Jagd und Winterreif" mit Chiara Nassauer:
"Der Andrang des Publikums (...) war so gewaltig, dass ein Umzug in den großen Saal notwendig wurde. Sogar dieser platzte am Schluss fast aus den Nähten, die über 130 Zuhörer saßen dicht gedrängt auf ihren Plätzen. Die zwölf Raunächte (...) seien eine Zeit der Wunder und der Magie, schickte Nassauer voraus. Ob sie nun (...) in die Rollen dreier uralter Männer schlüpfte, im "Raunachtsspuk" ein unheimliches Heulen ausstieß oder (...) eine mit allen Wassern gewaschene Greisin mimte: stets verstand die engagierte Vollblutmimin, ihre Zuhörer stimmlich wie gestisch damit völlig in ihren Bann zu ziehen."
Archiv 2011
Kritik des "Murnauer Tagblatts" zur Lesung "Drei Frühlinge und eine Ewigkeit" mit Chiara Nassauer und Christian Jungwirth:
"Die beiden Schauspieler zeigten an diesem Abend einen Dichter, der sich zwischen Hochmut und Selbstzweifeln bewegte, einzig sicher in dem Gefühl, keinen Platz in der ihm vorbestimmten Welt (...) zu finden. (...) Das Drama seines Lebens, die Liebe und die Dichtung Kleists, seine Existenz- und Schaffenskrisen stellten die Schauspieler in ihrer gelungenen Lesung dar, kunstvoll ineinander verschoben, weniger belehrend als erhellend."
Kritik der "Mittelschwäbischen Nachrichten" vom 06.09.2011 zur Lesung "Nächstes Jahr in Jerusalem" mit Chiara Nassauer:
"Ihre Präsentation von Texten bekannter jüdischer Schriftsteller (...) war denn weit mehr als eine Lesung. Die Künstlerin zeichnete einfühlsame Stimmungsbilder, skizzierte menschliche Charaktere in verschiedenen Lebensumständen, vermittelte hier mit sanfter Modulation, dort mit wirkungsvollen Gesten nuancenreich Empfindungen, ermöglichte Einblicke in jüdisches Seelenleben: Liebe und Gewalt wurden spürbar, Verzweiflung und Gottvertrauen ebenso, Alltägliches erheiterte, Menschenunwürdiges machte betroffen. (...) Mal melancholisch und zurückhaltend still, mal angetan mit praller Lebenfreude, lebensnah und kunstvoll dargeboten (...)."
Aus einer Kritik des "Murnauer Tagblatts" vom 23.09.2011 zu Chiara Nassauers Lesung "Ein ewig´ Rätsel will ich bleiben" auf der Murnauer Ludwigshöhe:
"Vor der traumhaften Naturkulisse auf der Ludwigshöhe nebst einer blutroten, hinter dem Staffelsee untergehenden Sonne schlüpfte sie (...) in die Rolle diverser Zeitzeugen, die die königlichen Kapriolen teils wohlwollend, teils als erbitterte Gegenspieler kommentiert hatten. (...) Sein Tod im Starnberger See blieb bis heute so rätselhaft wie fie ganze Person. Fest steht hingegen, dass die Zuhörer auf der Ludwigshöhe am Schluss voll des Lobes für die Leistung der Mimin waren, was sie mit kräftigem Beifall bekundeten."
Kritik aus dem "Münchner Merkur" vom 27.05.2011 zur Lesung "Nächstes Jahr in Jerusalem!" in der Pasinger Fabrik:
"Mit jüdischem Wortwitz auf Literaturreise - Chiara Nassauer interpretiert feinfühlig Texte bekannter Autoren. (...) Neben der besonders stimmigen Auswahl der Texte stach vor allem die feine Interpretation Chiara Nassauers hervor. Ihr gelang es, die Stimmungsschwankungen der Gedankenwelt der Hauptprotagonisten zu erfassen und die Intention der Schriftsteller mit der angebrachten Nuancierung zu vermitteln. (...) Chiara Nassauer bekam den Bogen mühelos und mit sympathischer Nonchalance hin und schaffte es, die Bühne der Pasinger Fabrik ganz dem jeweiligen Text einzuverleiben. Mal melancholisch und leise, mal heiter-vergnüglich, aber in jedem Fall unterhaltsam und wissenswert. Humorvolle Einblicke in jüdisches Leben, die dem Zuschauer sonst verborgen bleiben."
Auszug aus einer Kritik des Murnauer Tagblatts zur Lesung "Für welche Bindung schwärmen Sie?" im Museum Aschenbrenner in Garmisch-Partenkirchen: "Inmitten einer Schneekulisse sitzend, zwischen Figuren, Schaukästen und einer Gondel an der Decke kam das passende Wintergefühl auf. (...) Nassauer verstand es (...), ihr Publikum bestens zu unterhalten, sang lauthals bayerisch und schlüpfte in die verschiedenen Rollen, kaum, dass es sie auf ihrem Stuhl hielt."
Hier der Link zu einer Pressekritik der "GOOD GIRL GONE BAD" - Aufführung in Waldkraiburg: www.ovb-online.de/kultur/untergang-scheinwelten-1104729.html . Auszug: "Claudia Hinterecker und Dorothée Höhn machen Eindruck, monologisieren nicht nur, sondern spielen miteinander: die eine überzeugend mit der relativen Gelassenheit der Gattin des Führers, die andere ergreifend mit der glühenden Leidenschaft der Terroristin. Bei allem Ernst der Lage ist auf beiden Seiten Platz für ein wenig Galgenhumor."
Archiv 2010
Bereits die erste Aufführung von "GOOD GIRL GONE BAD" in der Westtorhalle Murnau war ein voller Erfolg. Hier einige Pressestimmen und Meinungen:
"Schwere Kost hat Regisseurin Chiara Nassauer (...) dem Publikum in der Riedhauser Westtorhalle serviert. (...) Zu Beginn wird per Lautsprecher bekannt gegeben, dass beide Frauen un 60 Minuten Suizid begehen werden. In der nächsten Stunde erfährt der Zuschauer in ineinanderverschachtelten Reden, die parallel gehalten werden, deren quälende letzte Gedanken. (...) Das Publikum reagierte fasziniert." (Murnauer Tagblatt, 30.11.2010)
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Ab 30. Mai 2010 lief die von Chiara Nassauer geschriebene und inszenierte Schauspielführung "Mit dem Scharfrichter durch den Schergenturm" im Foltermuseum Burghausen. Pressestimmen hierzu:
"Eine Führung, die realistische Einblicke bietet, die aber ganz nebenbei auch unterhält und einen gewissen ironischen und damit humoristischen Ton bewahrt." (PNP, 02.06.2010)
"Athanor-Absolventin Chiara Nassauer hat die kleine Geschichte verfasst und Regie geführt, Studenten schlüpfen in historische Gewänder und Rollen. (...) Historische Daten zum "Schindernest" Burghausen (...) werden von einer kleinen Geschichte transportiert, die sowohl über eine Portion "Gänsehaut-Potential" als auch Humor verfügt." (Wochenblatt, 02.06.2010)

